RFM trauert um Peter Walther

Unser begnadeter Spezialist für Country- und Westernmusik sowie die Hits aus dem Amerika der 1950er und 1960er Jahre ist mit 79 Jahren verstorben

Seit gut 10 Jahren war er bei RFM, der – wie er sie nannte – ‘Station of the Stars’, eine feste Größe, wenn es um die Musik ging, die seit Generationen als “Oldies” bezeichnet wird: die amerikanischen Hits aus der Mitte des 20. Jahrhunderts. Aber auch im Country- und Westernsound kannte er sich aus wie kaum ein Zweiter.

Nun ist Peter Warther kurz vor seinem 80. Geburtstag nach längerer Krankheit gestorben.

Seine Sendungen waren eine wahre Fundgrube, was den Country und die amerikanische Musik der 50er- und 60er-Jahre betraf. Peter Walther war ein Kind der 50er-Jahre und hörte von Anfang an gern amerikanische Musik. Als die Musik Elvis Presleys über den großen Teich schwappte, war er regelrecht infiziert von Rock ‘n’ Roll, Country, Soul und Rhythm & Blues. 1964 gründete Peter Walther in Kassel den Elvis-Club und trat dort jahrelang als DJ auf. 1966 bis ’69 lebte er im Zuge seiner Ausbildung bei der Luftwaffe in den Staaten, wo er viele seiner Lieblinge live erleben konnte: Chuck Berry, Fats Domino, Johnny Cash, Waylon Jennings und Merle Haggard. Auch später zog es ihn noch mehrmals nach Übersee. Zu RFM kam Peter Walther 2012. Er wollte die Musik spielen, die er am liebsten hört, und die andere deutsche Radiostationen kaum senden: Musik der 50er- und 60er-Jahre, und zwar ausschließlich die Originalversionen.

Unsere Anteilnahme gilt seinen Angehörigen, denen wir in diesen schweren Stunden des Verlustes Kraft und Trost wünschen.

Seine treue Hörergemeinde und auch wir werden ihn in angenehmer Erinnerung behalten. Wir sind uns sicher, dass es in seinem Sinne ist, wenn wir seinen Sendungen weiterhin einen Platz im RFM-Programm bewahren – können wir doch auf einen nahezu unerschöpflichen Fundus an ‘Truckerclub’- und ‘Plattenkisten’-Sendungen zurückgreifen.

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